EINLADUNG: Montag 24.6., ab 19 Uhr, gemeinsame Bürgerversammlung, Aula der Grundschule Silixen

Silixen, Blick Richtung Klippenturm. Heute. Bildrechte Schönebäumer.
Fotomontage mit den geplanten Windkraftanlagen. Blick vom „Silixer Hagen“ in Silixen. (Größe und Platzierung nicht verbindlich)

Am 24.6. laden wir zum offenen Bürgerdialog. Eingeladen sind u.a. Prowind, Gemeinderatsvertreter, Politiker aus Lippe und Rinteln, Vertreter der Naturschutzverbände, dem Kreis Lippe und den Medien. Die Veranstaltung findet in der Grundschule Silixen statt. Betroffen sind nach derzeitigen Stand durch Sicht und Schall: weitgehend ganz Silixen, Teile Krankenhagens, Teile Möllenbecks, Teile Kükenbruchs, große Teile von Volksen, Friedrichshöhe und Teile von Brehmke.

Die Bürger wünschen sich Fakten und Antworten. Allen ist klar, dass Strom, Energie erzeugt werden muß solange immer mehr verbraucht wird. Aber ist es maßvoll wie zur Zeit geplant wird? Inwiefern belasten solche Anlagen Gesundheit und Natur; Wie wirkt sich ein solch massiver Bau von ein bis zwei WKAs auf Immobilien- und Grundstückswerte aus?

Fotomontage der Schaumburger Zeitung, die schiere Massivität der Anlage ist unglaublich! In der Mitte der Kölner Dom!

Darüber möchten wir Aufklärung und Dorffrieden erzeugen, mit einer öffentlichen Bürgerversammlung. Denn wir sitzen alle in einem Boot, Naturschützer, Unternehmer, Investoren und Bewohner.

Fachliche Redebeiträge? Bitte bereits vorab anmelden. Die Presse ist zugelassen, aber es sind keine Videomitschnitte erlaubt – dies gilt auch für I & u TV (Stern TV).

Email: bv@d1y.de oder 0177 7072511

Mensch – denk nach; Das steht auf dem Spiel!

Ruhe, Weite und Erholung, in Silixen bisher wunderbar möglich.

Eine deutliche Veränderung des Landschaftsbildes, hervorgerufen durch bis zu zwei 104 Dezibel laute, Groß-WKA im Bereich Grenze Möllenbecker Wald / Silixen / Krankenhagen, ein weiterer WKA Park wäre südlich des Bögerhofes möglich.

Diese Anlage soll in Silixen entstehen. GE 5,3 158, hier der Prototyp in Holland neben der Silixer Kirche. Montage

Windindustrieanlagen sind, wie im Prinzip alle Industrieanlagen, unter diversen Aspekten umweltschädlich. Ihre Produktion ist energie- und materialintensiv, sie verbrauchen Flächen, sie verdichten und versiegeln Böden, sie gefährden und verdrängen die Fauna. Dem Klima nützen sie unterm Strich nicht.

Mit der Ruhe ist es dann je nach Ausrichtung und Windlage vorbei. Oropax und Schlafmittel affine Menschen brauchen sich hingegen nur in Sachen Infraschall umstellen.

Ruhe/Infraschall: Die Motoren der GE Cypress Serie 5,3 haben eine lautstärke abgehend von 104 Db.

Die Auswirkungen der Windkraftindustrie auf den Menschen sind bislang unzureichend medizinisch erforscht. Eine bislang oftmals bagatellisierte Gefahr geht vom sogenanntem Infraschall aus. Einschlägige gesetzliche Vorschriften variieren beträchtlich zwischen den einzelnen Bundesländern; der Schutz der menschlichen Gesundheit wird somit unterschiedlich ernst genommen. Bestehende Schallschutz- und Abstandsregeln sind nicht auf der Höhe der Zeit. Auch die optische Bedrängung wird in gegenwärtigen Planungen nicht adäquat berücksichtigt.

Ein WKA Fundament, bis zu 150 PKW passen in solch eine versiegelte Fläche. Umweltschutz sieht anders aus.

Dorffrieden: Entgegen der Interessen der Mehrheit profitieren einige wenige Investoren von den jährlichen Ausschüttungen von ca 30.000 EUR pro Jahr, dafür, dass sie Land geben. Die Rest-Bevölkerung lebt dafür mit einem durchweg veränderten Blick und der Gewissheit mit den gestiegenen Energiekosten (natürlich bezahlen sie indirekt an die Investoren) zu einer Energiewende beigetragen zu haben, die den Strom in den Süden und die Ballungsräume exportiert und die Landbevölkerung darf die Zeche zahlen.

Silixen -ohne Worte-

Der forcierte Ausbau der Windenergie geht einzig und allein auf das Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG), also verdeckte Subventionen, zurück. Anlagenbetreiber erhalten fest definierte Vergütungen, die von der Allgemeinheit bezahlt werden. Kein privates Unternehmen würde sich sonst auf diese Investitionen einlassen. Besonders grotesk: die Vergütungssätze sind dort besonders hoch, wo die Standortbedingungen besonders schlecht sind. Je weniger Wind, desto höher die Subvention. Das EEG fördert krasse Misswirtschaft. Die Fehlanreize befördern Landschaftszerstörung und vernichten volkswirtschaftliche Werte.

Ein Kontakt Rotorenblatt gegen Rotmilan ist in etwa so wie ein Dreirad gegen einen LKW, frontal und final!

Bei aller Dramatik und menschlichen Tragödie im Zusammenhang mit Fukushima – die Ereignisse entbinden uns nicht von der Pflicht zum kritisch-rationalen Denken. Kernkraft mag keine langfristig tragfähige Lösung sein. Aber „die“ Lösung schlechthin gibt es noch nicht – Windenergie, PV und Biomasse sind bislang nur Scheinlösungen. Die extreme Förderung dieser Scheinlösungen absorbiert die Ressourcen, die an anderer Stelle dringend benötigt werden: in der Energieforschung. Gleichzeitig kapselt sich Deutschland energiepolitisch von den europäischen Nachbarn ab – obwohl die immense Herausforderung des ökologischen Umbaus der Energieversorgung nur europäisch gestemmt werden kann.