Eilmeldung

Eilmeldung Fr 12. Juli 2019: Landtag NRW sagt Nein zu Windkraftanlagen näher als 1500 Metern zu Wohnsiedlungen.

Windenergieanlagen sind ineffizient und leisten bislang keinen nennenswerten Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Der Anteil Deutschlands am weltweiten CO2-Ausstoß beträgt ca. 2 %. Deutschland ist daher nicht in der Lage, einen wirksamen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz zu leisten, schon gar nicht mit Windenergieanlagen.

Das steht auf dem Spiel!

Eine deutliche (!) Veränderung des Landschaftsbildes, hervorgerufen durch bis zu zwei 104 Dezibel laute, 240 Meter hohe Groß-Windkraftanlagen, zu einem Drittel aus Beton, mit roten meterhohen Streifen wegen Kollisionsgefahr im Flugverkehr, synchrongeschaltetem Blitzlicht bei Nacht, Bereich Grenze Möllenbecker Wald / Silixen / Krankenhagen. Ein weiterer WKA Park wäre später südlich des Bögerhofes möglich. Prowind wird am 11. 7. im Kreishaus Detmold vor Bürgermeisterin Rehmert, die Stadt Rinteln, den NABU, den Kreis Lippe, den Kreis Schaumburg und weitere Behörden treten und darum beten diese bisher nicht dagewesene Anlage ins Wiesental zu setzen.

Diese Anlage soll in Silixen entstehen. GE 5,3 158, hier der Prototyp in Holland neben der Silixer Kirche. Montage

Windindustrieanlagen sind, wie im Prinzip alle Industrieanlagen, unter diversen Aspekten umweltschädlich. Ihre Produktion ist energie- und materialintensiv, sie verbrauchen Flächen, sie verdichten und versiegeln Böden, sie gefährden und verdrängen die Fauna. Dem Klima nützen sie unterm Strich nicht.

Mit der Ruhe ist es dann je nach Ausrichtung und Windlage vorbei. Oropax und Schlafmittel affine Menschen brauchen sich hingegen nur in Sachen Infraschall umstellen.

Ruhe/Infraschall: Die Motoren der GE Cypress Serie 5,3 haben eine Lautstärke abgehend von 104 Dezibel.

Die Auswirkungen der Windkraftindustrie auf den Menschen sind bislang unzureichend medizinisch erforscht. Eine bislang oftmals bagatellisierte Gefahr geht vom sogenanntem Infraschall aus. Einschlägige gesetzliche Vorschriften variieren beträchtlich zwischen den einzelnen Bundesländern; der Schutz der menschlichen Gesundheit wird somit unterschiedlich ernst genommen. Bestehende Schallschutz- und Abstandsregeln sind nicht auf der Höhe der Zeit. Auch die optische Bedrängung wird in gegenwärtigen Planungen nicht adäquat berücksichtigt.

Ein WKA Fundament, bis zu 150 PKW passen in solch eine versiegelte Fläche. Umweltschutz sieht anders aus.

Dorffrieden: Entgegen der Interessen der Mehrheit profitieren einige wenige Investoren von den jährlichen Ausschüttungen von ca 50.000 EUR pro Jahr, dafür, dass sie Land geben. Die Rest-Bevölkerung lebt dafür mit einem durchweg veränderten Blick und der Gewissheit mit den gestiegenen Energiekosten (natürlich bezahlen sie indirekt an die Investoren) zu einer Energiewende beigetragen zu haben, die den Strom in den Süden und die Ballungsräume exportiert und die Landbevölkerung darf die Zeche zahlen.

Um die Anlagen herum muss viel Schotterplatz entstehen und Zufahrten für Feuerwehr, etc…So ist es eben nicht nur die reine Anlage sondern auch hunderte Quadratmeter drumherum die quasi Sperrgebiet für Natur und Mensch werden.

Der forcierte Ausbau der Windenergie geht einzig und allein auf das Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG), also verdeckte Subventionen, zurück. Anlagenbetreiber erhalten fest definierte Vergütungen, die von der Allgemeinheit bezahlt werden. Kein privates Unternehmen würde sich sonst auf diese Investitionen einlassen. Besonders grotesk: die Vergütungssätze sind dort besonders hoch, wo die Standortbedingungen besonders schlecht sind. Je weniger Wind, desto höher die Subvention. Das EEG fördert krasse Misswirtschaft. Die Fehlanreize befördern Landschaftszerstörung und vernichten volkswirtschaftliche Werte.

Ein Kontakt Rotorenblatt gegen Rotmilan ist in etwa so wie ein Dreirad gegen einen LKW, frontal und final!

Bei aller Dramatik und menschlichen Tragödie im Zusammenhang mit Fukushima – die Ereignisse entbinden uns nicht von der Pflicht zum kritisch-rationalen Denken. Kernkraft mag keine langfristig tragfähige Lösung sein. Aber „die“ Lösung schlechthin gibt es noch nicht – Windenergie, PV und Biomasse sind bislang nur Scheinlösungen. Die extreme Förderung dieser Scheinlösungen absorbiert die Ressourcen, die an anderer Stelle dringend benötigt werden: in der Energieforschung. Gleichzeitig kapselt sich Deutschland energiepolitisch von den europäischen Nachbarn ab – obwohl die immense Herausforderung des ökologischen Umbaus der Energieversorgung nur europäisch gestemmt werden kann.